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Samstag, 11. April 2009

Den gibt's auch noch

Zumindest über Nacht ist Ekrem Dag mit Besiktas Istanbul Tabellenführer in der türkischen "Süper Lig", vor Fenerbahce, Galatasaray und dem weniger namhaften, aber derzeit schärfsten Rivalen um den türkischen Meistertitel, Sivasspor.

Besiktas gewann heute abend auswärts 3:1, die weiteren Begegnungen finden erst morgen statt. Der ehemalige Sturm-Graz-Spieler Dag ist fixer Bestandteil des Besiktas-Teams. Er wechselte 2005 in die Türkei, nachdem er hierzulande weder als Spieler noch als "echter Österreicher" angemessene Akzeptanz fand. Der 28-jährige, vielseitig einsetzbare Dag könnte auf seine mittelalten Fußballertage noch zum "Teambaby" in der österreichischen Nationalelf werden. Die neue Teamführung ist spät, aber doch, auf ihn aufmerksam geworden, und akute Baustellen gäbe es genug, wenn man das letzte Spiel der Österreicher gegen Rumänien heranzieht: Schiemer, Ortlechner, Arnautovic. Dag wäre auf allen Positionen eine Alternative. Keine genialische, aber eine grundsolide.

by austrobold @ 00:06h | link | 18 comments | comment

Freitag, 10. April 2009

Aber hallo

Die Totgeglaubten leben noch:

Mattersburg - Altach 5:4 (2:2)

Pappelstadion, 10.300 Zuschauer, SR Hänni (Schweiz)

Torfolge:
0:1 Guem (12.)
1:1 Naumoski (26.)
1:2 Vorisek (29.)
2:2 Wagner (45.)
3:2 Seidl (49.)
4:2 Wagner (66.)
4:3 Konrad (69.)
5:3 Malic (70.)
5:4 Jun (93.)

by austrobold @ 22:36h | link | 8 comments | comment

Donnerstag, 9. April 2009

Neue Gesichter: David Alaba

Er gilt vielen als derzeit größtes österreichisches Nachwuchstalent - der noch nicht 17-jährige David Alaba ist gebürtiger Wiener, Sohn eines nigerianischen Vaters und einer philippinischen Mutter. Vergangenen Sommer wurde er von Austria Wien zu Bayern München transferiert - gut für den Spieler, schlecht für die Austria, denn das dicke Geschäft werden dereinst die Bayern mit dem jungen Mann machen. Beide Mailänder Großklubs wären übrigens auch interessiert gewesen. Zuvor war David Alaba mit damals 15 Jahren der jüngste Spieler, der jemals in der zweithöchsten österreichischen Liga zum Einsatz kam (bei den Austria Amateuren) sowie der jüngste Spieler, der jemals in der österreichischen Bundesliga im Kader stand. Ins österreichische U17-Nationalteam wurde David Alaba inzwischen schon zwanzigmal einberufen.



In München bekam er einen Vertrag bis 2011, spielt derzeit als Offensivmann auf der linken Außenbahn in der U19 der Bayern (statt wie ursprünglich vorgesehen in der U17), kommende Saison soll er bei den Bayern Amateuren in der deutschen Regionalliga zum Einsatz kommen. Dazu Amateure-Trainer Hermann Gerland: "Bei Bayern II gibt’s einige, die auf jeden Fall gute Bundesligaspieler werden, aber auf einen freue ich mich jetzt schon: David Alaba heißt der, den werde ich nächstes Jahr mal mit dazu nehmen, der macht mir jetzt schon gute Laune."

Gemeinsam mit einem älteren Coach trainiert Alaba übrigens bereits die U11 von Bayern München.

by austrobold @ 14:14h | link | 6 comments | comment

Dienstag, 7. April 2009

Yes, I can

"Phasenwisely we played very good."

ÖFB-Sitzriese Leo Windtner zu einer rumänischen Journalistin.

by austrobold @ 17:14h | link | 156 comments | comment

Apropos O-Ton

...der ist auch nicht schlecht:

http://www.youtube.com/watch?v=QPrc7QSwVSA

by austrobold @ 16:28h | link | 31 comments | comment

Ein Satz wie ein Geständnis

Die Anzeichen verdichten sich, dass Co Adriaanse von Salzburg, Red Bull und Austroball im allgemeinen die Schnauze voll hat. Das bestätigt nun indirekt auch sein als Nachfolger ins Spiel gebrachter Landsmann Huub Stevens (vormals Trainer bei Schalke, Hertha BSC, 1. FC Köln, HSV und zuletzt PSV Eindhoven):
"De kans is groot dat mijn volgende club iets exotisch wordt."

by austrobold @ 15:53h | link | 119 comments | comment

Montag, 6. April 2009

Ganz spontan

Die Presse: Spontane Frage, hoffentlich eine spontane Antwort: Welches ihrer Tore war der schönste Treffer?
Hans Krankl: Ich habe so viele Tore geschossen - net bös sein. (...)

Die Presse: Spontane Frage, hoffentlich eine spontane Antwort: Welches ihrer Tore war der wichtigste Treffer?
Hans Krankl: Ich habe so viele wichtige Tore geschossen - net bös sein. (...)

Die Presse: Spontane Frage, hoffentlich eine spontane Antwort: Welche Trainer haben Sie am meisten beeindruckt?

Undsoweiter...

Im "Sport und Spiel"-Teil der neuen "Presse am Sonntag" geht Sportredakteur Wolfgang Wiederstein in erster Linie der Spieltrieb durch. Was ist eigentlich so super an vorgeblichen "Spontan-Interviews", wenn man auch eloquente Antworten auf durchdachte Fragen geben kann? Bei den beiden Herren zwar schwer vorstellbar - aber man wird ja noch fragen dürfen.

by austrobold @ 18:21h | link | 33 comments | comment

Auslandsrundschau

Anders als im Nationalteam ist Marko Arnautovic in Holland nicht zu bremsen und erzielte beim 1:1 von Twente Enschede gegen Nijmegen den Führungstreffer - sein zwölftes Saisontor. Twente liegt weiterhin auf Platz zwei, bedrängt von Ajax. Überraschungserster AZ Alkmaar ist praktisch schon uneinholbar.

Kann sich noch jemand an Roland Linz erinnern? Der ins Abseits geratene Muttersöhnchen-Playboy, der die Vereine noch öfter als seine Gespielinnen wechselt, kickt seit der Winterpause in der Schweiz, erzielte zuletzt beim 2:2 von Grashoppers Zürich beide Tore und hält damit bei fünf Frühjahrstreffern. Ein Teamcomeback ist aber bestenfalls nach dem nächsten Vereinswechsel ein Thema...

Einen neuen Arbeitgeber wird sich höchstwahrscheinlich auch Teamkapitän Pogatetz suchen müssen. Middlesbroughs Abstieg aus der Premier League wird nach dem 1:4 gegen Bolton kaum mehr zu vermeiden sein. Pogatetz selbst musste nach 36 Minuten mit Muskelproblemen vom Platz. Auch Paul Scharner kam ordentlich unter die Räder, Wigan verlor auswärts gegen Everton 0:4.

In Griechenland spielten die Herrn Ivanschitz und Gspurnig gegeneinander, ersterer gewann mit Panathinaikos zwar 2:0, wurde aber erst nach einer guten Stunde eingewechselt.

In Deutschland waren Werder und Eintracht mit Prödl bzw. Korkmaz siegreich, beide wurden aber im Lauf der 2. Hälfte ausgewechselt. Korkmaz hat sich neuerlich leicht verletzt, sollte aber im Laufe der Woche wieder fit werden. Noch nicht einsatzfähig waren Fuchs und Ibertsberger.

Dafür spielte Garics in Italien wieder durch, verlor aber daheim gegen Fiorentina mit 1:2. Säumel ist noch verletzt.

Ebenfalls 90 Minuten im Einsatz war Ekrem Dag beim 1:0 von Besiktas Istanbul und wurde dabei von Teamchef-Assistent Peischl beobachtet. Martin Stranzl hingegen steht bei Spartak Moskau komplett am Abstellgleis und befindet sich nicht einmal mehr im Kader.

by austrobold @ 04:36h | link | 4 comments | comment

Sonntag, 5. April 2009

BL, 28. Runde - nix passiert

An der Spitze nichts Neues, sowohl Salzburg als auch Rapid gewannen ohne wirklich gefordert zu werden ihre Heimspiele. Obwohl die drei Topscorer der Liga nicht (Maierhofer, Hoffer) oder nur kurz (Janko) im Einsatz waren, trafen beide Teams unverdrossen je viermal. Dass die Austria in Salzburg Schützenhilfe für Rapid leisten oder sogar selbst noch in den Titelkampf eingreifen könnte, das hatten ohnehin nur Träumer für möglich gehalten. So bleibt es acht Runden vor Schluss bei Salzburgs fünf Punkten Vorsprung, und jeder weitere Spieltag ohne Veränderung setzt Rapid - allen gegenteiligen Beteuerungen zum Trotz - mehr als Salzburg unter Druck. Den Hütteldorfern steht im Hanappistadion noch das Derby gegen die Austria (31. Runde) ins Haus, in der 33. Runde sind dann die Salzburger zu Gast. Gewinnen muss Rapid eigentlich alles, will man noch eine Wende erzwingen.

Alle anderen drei Spiele der Runde endeten unentschieden, somit hat sich auch auf den billigen Plätzen nichts getan. In Linz ging Hans Krankls Trainercomeback nur um Haaresbreite an der Blamage vorbei - das in der Nachspielzeit erzitterte 2:2 gegen Kapfenberg war dennoch kein Ruhmesblatt. Aber wie schon gesagt: Elf Punkte Rückstand kann der Tabellenletzte Mattersburg schon deshalb nicht aufholen, weil die mittlerweile seit 21 Runden sieglosen Burgenländer gar nicht mehr so viele Punkte einfahren werden. Ob es für die zwei Punkte vor Mattersburg liegenden Altacher noch reicht?

Am Rande des Geschehens streiten sich Austria und Sturm um einen UEFA-Cup-Platz (den die Austria auch als Cupsieger erobern könnte - was wiederum den Grazern zugute kommen würde). Der Rest spielt nur mehr um die Goldene Ananas.

In der Adeg-Liga ein ähnliches Bild wie eine Stufe weiter oben: Leader Wr. Neustadt legt vor, die zweitplatzierte Admira zieht nach, der Abstand bleibt konstant bei drei Punkten. Die Magna-Truppe ist seit 13 Spielen, Admira sogar schon 17 Spiele ungeschlagen. Wobei die Südstädter das Glück zuletzt herausforderten und zweimal erst nach der 90. Minute den Siegestreffer erzielten.

by austrobold @ 20:49h | link | 86 comments | comment

Freitag, 3. April 2009

Better change a winning team

"Diese Leute muss man jetzt erst einmal wieder aus der Mannschaft herausspielen", sagt Didi Constantini post festum. Was nach dem Match daherschwadroniert wurde, wird allerdings im Juni, wenn es dann gegen die "Weltklassemannschaft" (Constantini) Serbien geht, keinen mehr interessieren. Tatsächlich werden die siegreichen elf vom verwichenen Mittwoch kein zweites Mal in dieser Konstellation auflaufen.

Nich nur wegen des peinlichen Gegentreffers: Im Tor bitte wieder Manninger statt Gspurnig.

Okay, die Innenverteidigung mit Pogatetz und Prödl ist momentan gesetzt. Stranzl erst dann wieder ein Thema, wenn er einen neuen Verein findet und dort regelmäßig zum Einsatz kommt. Schiemer verlässt im Sommer höchstwahrscheinlich die Austria, wäre als Legionär eine mögliche (Prödl-)Alternative. Sicher fehl am Platz ist er als rechter Außenverteidiger, wie man vorgestern gesehen hat. Dort steht ein fitter Garics außer Frage. Als Linksverteidiger ist der tapfere Ortlechner normalerweise bestenfalls dritte, vierte Wahl hinter Fuchs, Ibertsberger, Ulmer.

Im defensiven Mittelfeldzentralraum führt am, naja, eigenwilligen Scharner trotzdem kein Weg vorbei. Wer ihm dort zur Seite steht, ist nicht zuletzt eine Frage der insgesamten taktischen Ausrichtung. Mehr defensiv: Säumel. Mehr offensiv: Der von Constantini an sich favorisierte Junuzovic, der leider am Mittwoch nicht zur Verfügung stand. In einer mutigen Offensivvariante wäre Arnautovic auch einmal einen Versuch in der Mitte wert. Ivanschitz hat derzeit ganz schlechte Karten. Pehlivan muss sich trotz seines anständigen Debüts erst weiter beweisen.

Auf der rechten Außenbahn ist Arnautovic jedenfalls nicht ideal aufgehoben. Auf der Position gibt's wenig Auswahl, Hölzl wirkt am brauchbarsten. Der vor Jahresfrist hochgejubelte Harnik ist im Augenblick sehr weit weg vom Schuss. Links wird Korkmaz, sofern er Spielpraxis und Form hat, eine Bank sein. Beichler muss noch lernen - am besten im Ausland (und auf die linke Seite gehört er sowieso nicht).

Im Angriff stellt sich ein Problem, wenn sich Janko wieder zurückmeldet. Hoffer hat sich nicht nur dank seiner beiden Tore unübersehbar gemacht. Als Solospitze ist er aber - nicht nur auswärts gegen Serbien - schwer vorstellbar. Ob Janko-Hoffer harmonieren, das müsste man sich einmal anschauen, fällig wär's. Das Rapid-Duo Hoffer-Maierhofer mag zwar eingespielt sein, auf Dauer wird man mit dem gerade im internationalen Vergleich überaus limitierten Maierhofer keine Bäume ausreißen. Und Arnautovic gibt's natürlich auch noch.

Realistisch betrachtet bleiben also von der Mannschaft vom Mittwoch lediglich Pogatetz, Prödl, Scharner, Hoffer und eventuell Arnautovic übrig.

by austrobold @ 15:42h | link | 29 comments | comment

Donnerstag, 2. April 2009

Nicht(s) gewonnen

Österreich - Rumänien 2:1
Wir wissen, frei nach Thomas Bernhard: Es ist alles lächerlich, angesichts des Todes. Wenn zwei Halbtote aufeinander einschlagen - und es (naturgemäß) dennoch keinen "Sieger" gibt, das ist allemal lächerlich genug.

Österreich - Rumänien 2:1
Klagenfurt, am 1. April 2009

Österreich hat nicht gewonnen. Rumänien hat gegen Österreich (gegen Österreich!) verloren.

Hier die errungenen (nicht gewonnenen) Einsichten:

Rumänien: Selten war die Phrase von den "verzweifelten Angriffen" zutreffender als heute. Die Phrase inkludiert unausgesprochenerweise die Attribute "kopflos", "planlos", "aussichtsslos", "hoffnungslos". Bezeichnungen, die üblicherweise auf die Mannschaft aus diesem Land zutreffen:

Österreich: Die frischtg'fangten Wölflinge des Oberwichtels Constantini besaßen zwar auch keinen erkennbaren Plan, wussten in Minute 25 zwar weder genau, warum sie ins Hintertreffen gelangten, noch, warum sie unmittelbar darauf wieder egaliserten, nur - sie machten heute etwas draus. Und wenn's nur der freche Jimmy Hoffer war, der Rumänen-Geschenke humorlos abkassierte und so eine - im doppelten Sinne für Heiterkeit sorgende - Pausenführung herstellte.

Dass sich resultatsmäßig danach nichts mehr ereignete, lag vordergrüngig an der bemerkenswerten Unfähigkeit des rumänischen Gastes, mittelgründig am (Achtung, Kompliment!) erkennbaren Unwillen der Gastgeber, sich die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Hintergründig tat sich nur der eine oder andere Abgrund auf.

Fazit 1: Zwei hoffnungslose Fälle? Die einen werden - wenigstens bis zur nächsten unvermeidlichen, also echten Niederlage - einen Silberstreif am Horizont erkennen (= pocht Ö-reich doch noch bei der europäischen C-Kategorie an?), während die anderen erschreckenderweise zur Kenntnis nehmen müssen, wie schnell man vom EURO-Geheimtipp auf Sub-Ösi-Niveau abstürzen kann.

Fazit 2: Aufgrund der heutigen Ergebnisse (Frankreich gewinnt einmal mehr mit Ach und Krach und dank Ribery gegen Litauen 1:0) ist heute mehr als gestern klar, dass sich nur Serbien und Frankreich um die Direktqualifikation (= Platz 1) matchen werden.

Schlusstabellen-Prognose aus heutiger Sicht:
1. SER
2. FRA
3. LIT
4. AUT/ROM (eh wurscht)
6. FAR

Und hier noch die beliebte - heute samtweiche -
Spielereinzelkritik:

TOR

Gspurnig

Vielleicht war ja sein - wohl in den letzten zehn Tagen mit Neo-Tormanntrainer und Ex-Abschlagkünstler Wohlfahrt einstudierter - Fauxpas spielentscheidend dafür, dass sich seine Vorderleute extra zusammenrissen. Er tat dies nach einer nachvollziehbaren Phase der Verunsicherung auch selbst.

VERTEIDIGUNG

Schiemer

Brav, bemüht, sorgsam; mehr durfte und wollte er nicht auf der unangestammten Außenposition. Und in Hälfte 2 war sowieso immer der Rumäne in der Nähe.

Pogatetz
Es braucht nicht immer Glanzlichter, aber mit der Kapitänsschleife wurde die alte Wildsau bei der Ehre gepackt und war hinten eine fast uneinnehmbare Festung, gut organisiert und umsichtig. Das aber auch, weil er sich völlig auf sein Zentralgebiet konzentrierte.

Prödl
Irgendwie nicht wirklich präsent gewesen. Kein Schnitzer, kein Highlight - und es wirkte, als ob er das so vorgehabt hätte. Der 21-jährige "Routinier" auf der Suche nach sich selbst.

Ortlechner
Er machte das, was er konnte und hatte einigermaßen Erfolg damit. Holzgeschnitzt, trocken, abgebrüht und entschlossen. Aktionsradius nach vorne? Net amoi hinschaun.

MITTELFELD

Arnautovic

Genie und Wahnsinn as usual, homöopathisch verpackt diesmal. Bemerkenswert allerdings, dass sich Arnautovic nicht zu schade war, in der rumänischen Drangperiode mitunter auch sehr weit hinten zur Sache zu gehen. Fruchtlos allerdings, weil: Kann er einfach nicht. Noch ist es ein einziges Fragezeichen, wie man diesen - potenziell - technisch herausragenden Ösi-Kicker in diesem Team bestmöglich zur Geltung bringen kann. Mehr zum eigenen Kapitel Arnautovic bei Gelegenheit hier.

Scharner
Genie und Wahnsinn, nur anders. Fiel in der 1. Halbzeit nicht einmal durch seine Buntspecht-Bürste auf, stand dafür danach gleich mehrmals im Mittelpunkt. Einem großartig-korrekten Last-second-Strafraum-Tackling folgte eine verpennte Kopfballchance, ein ansatzweise witziger Freistoß, eine übermotiviert-unkoordinierte Gelbekarten-Reinrutscherei... Agierte plötzlich überall und nirgends - gebt dem Klassenkasperl ein Navigationssystem!

Pehlivan
Es war zu erwarten: Der talentierte Bub mit der Aufhauser-Gedenkschleife wusste nicht so recht, was zu tun war. Als Debütant den Spielmacher raushängen lassen? Traute er sich nicht, ging auch gar nicht. Nach überwundener Identitätskrise packte er einfach mit an. War ganz okay.

Beichler
Bei anderen würde man einfach sagen: Fremdkörper! Musste bei seinem ersten Länderspiel (als Notnagel) auf ungewohnter Position spielen und diese später auch noch wechseln. Was hätte wohl Christian Fuchs aus seinem Part gemacht? Bei Beichler blieb eine Mischung aus Bemühen und Verzweiflung.

ANGRIFF

Hoffer

Man of the match, wer sonst. Nicht nur, dass er Chancen, die er früher fünffach vernebelte, jetzt eiskalt verwertet, er erschnuppert sie sich auch. Selbstbewusst, aufgeweckt, aktiv - right on, Jimmy!

Maierhofer
Wir wollen es einmal freundlich sagen: An Selbstbewusstsein und Engagement mangelt es auch bei ihm beileibe nicht. Und er brachte als Stürmer-Prellbock heute sogar ein paar Bälle mehr weiter (so auch zum 1:1) als ein freudloser Marc Janko. Maierhofers Defizite in punkto Balltechnik und Spielintelligenz, seine insgesamt fehlende Grundschule sind aber gerade auf internationalem Niveau unübersehbar. Der zweite der österreichischen Schützenliste kam nicht mal in die Nähe einer Tormöglichkeit.

SUBSTITUTES
Okotie (54., für Hoffer)
Korkmaz (69., für Arnautovic)
Hölzl (78., für Beichler)

Okotie wieselte aufgekratzt herum, ohne einen brauchbaren Effekt zu erzielen. Dem jungen Mann wird man noch ein paar Sachen erklären müssen, ehe es zu spät ist. Korkmaz kam genau in einer Phase, als es ums Fighten ging. Seine eigentlichen Qualitäten kamen dadurch praktisch nicht zur Geltung, aber er verstand, was Sache war. Was beim zart indigniert hinausstapfenden Arnautovic nicht unbedingt gegeben gewesen wäre. Beichler hingegen schien eher froh, das Feld verlassen zu dürfen, Hölzl ließ dann nichts mehr anbrennen.

by austrobold @ 05:09h | link | 110 comments | comment

Mittwoch, 1. April 2009

More of the same

Inzwischen ist es wirklich nur mehr zum Lachen - am Matchtag fällt auch noch Jürgen Säumel aus, damit ist die vorgesehene zentrale Achse Scharner-Säumel gesprengt. Nach dem insgesamt zehnten Ausfall stehen somit heute abend nur mehr 16 Feldspieler zur Verfügung. Und eine "Mannschaft", die sich aus lauter Baustellen ergibt: Eine neu formierte Innenverteidigung (das geht ja noch, mit Pogatetz und Prödl), neue Außenverteidiger (Schiemer/Dober bzw. Ulmer), suboptimale Außenbahnen (rechts Hölzl oder Arnautovic, links ein etwas voreiliges Comeback von Korkmaz) - und vor allem weiss jetzt kein Mensch, wer vor/neben/mit Paul Scharner im Mittelfeld spielen soll: Pehlivan? Beichler? Arnautovic? Und wenn Constantini (der mittlerweile auch schon bremst: "Wir müssen nicht gewinnen..."), wenn der Teamchef also nicht ganz fest geblufft hat, dann dürfte vorne erstmals das ungleiche Rapid-Tandem Hoffer-Maierhofer beginnen. Das klingt zwar ganz nett, aber anders als im gut geölten Rapid-Werkl gibt's hier keinen Steffen Hofmann, der die zwei bedienen könnte. Prognose also: Es wird so wie immer, nur anders.

Als Vorgeschmack hat sich gestern schon Andi Herzogs U21 eine ziemlich blöde Niederlage gegen die (an sich natürlich höher einzuschätzende) Schweiz eingehandelt. Bis zur 90. Minute 1:0 vorne, dann noch 1:2 verloren. Very Austroball, indeed.

by austrobold @ 16:32h | link | 120 comments | comment

Sinnlos

Ich wollt eigentlich längst schlafengehen, vorher noch eine kurze, gewohnheitsmäßige Rundschau machen. Da sehe ich in der online-Version des deutschen Fachblatts Kicker - also www.kicker.de - als allererste Spitzenmeldung (!), dass nun auch Christian Fuchs fürs heutige Länderspiel aufgrund eines im Training erlittenen Kreuzbandeinrisses ausfällt. Wie bitte? Warum hab ich das in unseren Medien nirgends gesehen in den letzten Stunden? - Also nochmal nachgeschaut, bei standard.at, presse.com, kurier.at, laola1.at, orf.at usw.

Aja, steht eh da. Unscheinbar und ganz weit unten, weit hinter Hrn. Kohls notgedrungener Dopingoffensive und der blauäugigen, auf nichts als auf hausgemachter Hurra-Euphorie fußenden Jubelvorberichterstattung bzgl. Österreich-Rumänien. Die Randnotizenhaftigkeit der Fuchs-Meldung entsteht natürlich auch durch die weitestgehende Abwesenheit einigermaßen kompetenter Redakteure ab einer gewissen Uhrzeit (nach der online-Basiswappler das Werkl nach Gutdünken selber schupfn können). Einerlei - einer wie Fuchs gilt unterm Strich als minderwertiger linker Außenpracker, der nicht viel Aufhebens verdient. Im Gegensatz zum Feuerwehrhauptmann mit dem Skilehrerschmäh, dessen Heilsbotschaft in Wahrheit nur ein österreichisches Grundbedürfnis bedient: die schöne Leich'. Unter Constantini darf wieder in Schönheit gestorben werden - das glauben wir wenigstens bis heute abend.

Der nüchtern-deutsche "Kicker" hat naturgemäß eine andere Wahrnehmungsperspektive - und bringt Christian Fuchs' Verletzung natürlich nicht deshalb als Topmeldung, weil er den armen Ösis für ein Länderspiel ausfällt, sondern weil Fuchs dadurch seinem Verein VfL Bochum mindestens zwei Wochen in der deutschen Bundesliga nicht zur Verfügung stehen wird. Und weil dem an sich strengen "Kicker" nicht verborgen blieb: Dass Christian Fuchs in seiner ersten Deutschlandsaison nach einem durchwachsenen Herbst rasant dazugelernt hat. Dass er bei Bochum als Motor auf der linken Aussenbahn, als torgefährlicher Freist0ßschütze und als spielintelligenter Flanken- und Assistgeber bei seinem Verein maßgebliche Akzente setzt und großen Anteil daran hatte, die Mannschaft in den letzten Wochen auf Kurs zu bringen. Und der gleiche Mann kickte letztes Jahr noch für Mattersburg, unfassbar eigentlich.

Dort, in Mattersburg, dürfen stattdessen seit dem Abgang von Fuchs und dem Defacto-Spielertrainer Kühbauer die ewigen Provinzkaiser wie Mörz, Atan, Naumoski machen, was sie wollen. Resultat: Stockletzter in der heimischen Pimperlliga. Und das macht nicht einmal die Betroffenen selbst betroffen, kommt einem vor.

Aber im Land der manisch-depressiven Wurschtigkeit muss man sich nicht an die Fakten halten - das grundlose Hochjubeln des Noch-gar-nicht-Eingetretenen verdankt sich dem Wissen, dass es nie eintreten wird. Nach dem Motto: besser sinnlos als gar nicht betrunken.

by austrobold @ 03:31h | link | 42 comments | comment

Montag, 30. März 2009

Routinier mit 21?

Die Headline für den heutigen Eintrag schenkte mir orf.at, sie bezieht sich im konkreten auf Sebastian Prödl - und von mir wurde nur das Fragezeichen hinzugefügt. Sebastian Prödl wechselte nach der EURO in die deutsche Bundesliga, kommt bei Werder Bremen in einer gewissen Regelmäßigkeit zum Einsatz, ohne wirklich Stammspieler zu sein - auch wenn er zuletzt durch ein schönes Kopftor im UEFA-Cup (sein erster Pflichtspieltreffer für Bremen) positiv auffiel. Der 21-jährige Prödl, der vor seinem Deutschland-Engagement gerade einmal eine ganze Saison lang regelmäßig bei Sturm Graz zum Zug kam (und zur Stütze aufstieg) hat für die österreichische Nationalmannschaft 19 Länderspiele bestritten - und ist mit dieser Gesamtbilanz vergleichsweise tatsächlich sowas wie ein "Routinier".

Schauen wir uns die verbliebenen 18 Feldspieler im aktuellen Kader nämlich nochmal genauer an.

Das Durchschnittsalter beläuft sich auf 22,8 Jahre, 14 von 18 Spielern sind jünger als 25, zwei davon noch nicht einmal 20. Kein einziger ist über 30, die ältesten sind Paul Scharner und Manuel Ortlechner, beide 29. Dem Durchschnittsalter entspricht am ehesten Christian Fuchs (Jahrgang '86).

Die Feldspieler kommen zusammengezählt auf 156 Teamspiele, das entspricht einem Schnitt von knapp 9 Einsätzen pro Mann. 13 der 18 haben weniger als zehn Einsätze absolviert, drei warten überhaupt noch auf ihr Debüt. Auf die meisten Länderspiele kommt Neo-Kapitän Pogatetz (36), dem Schnitt am nächsten Erwin Hoffer (9).

Die ärgste Statistik folgt aber erst: Nur drei dieser 18 Spieler haben bisher fürs Nationalteam ins Tor getroffen, zwei Verteidiger (Pogatetz, Prödl), ein Mittelfeldspieler (Hölzl; alle je 2x), aber kein einziger Stürmer! Sechs Treffer auf 18 Mann verteilt ergibt einen kümmerlichen Schnitt von 0,33.

Nebenbei noch bemerkt: Von den 18 Feldspielern haben fünf einen Migrationshintergrund, sieben spielen in ausländischen Ligen.

Banal zusammengefasst: Der typische Teamspieler im Zeitalter Constantini ist zwischen 20 und 25, hat weniger als zehn Länderspiele am Buckel, noch kein Tor für Österreich geschossen, ist ansonsten (noch) ein "waschechter Österreicher" und kickt (noch) in der heimischen Bundesliga. Er sieht demnach aus wie eine Mischung aus Franz Schiemer, Andreas Dober, Erwin Hoffer und Andreas Ulmer.

Ob damit ein Staat zu machen ist? Mit der jungen Linie, die Constantini vorgibt, werden sich kurzfristig Sympathien sammeln lassen, resultatsmäßig wird man mit diesem Hasenstall weiterhin abstinken - geht gar nicht anders. Aber auch wenn sich Constantini nicht deklarieren will - diese extrem junge Kaderzusammensetzung signalisiert in Wahrheit, dass die WM-Qualifikation abgeschrieben ist und zum konsequenten Neuaufbau genutzt werden soll. Die Frage ist nur, ob der neue Teamchef das durchhalten wird, wenn sein aufgepepptes U21-Fohlenteam systematisch Lehrgeld zahlen muss. Aber bitte, der schlaue Constantini ist ja nur bis Jahresende im Amt, ihm selbst kann eigentlich wenig passieren. Und sein Mut zum Risiko ist zumindest sympathischer als die Angsthasenmethode Marke Hickersberger, der vor der EURO lieber auf Altspatzen wie Aufhauser, Standfest und vor allem Hiden und Vastic baute, um dem Gegner Routine vorzugaukeln, wo nur mehr Kraft- und Saftlosigkeit vorhanden war.

by austrobold @ 18:06h | link | 12 comments | comment

Sonntag, 29. März 2009

Neue Gesichter

Letzte Woche spielten ja bereits österreichische Nachwuchsteams, die U17 und die U21, beide erreichten achtbare Resultate, zeigten noch achtbarere Leistungen - und trotzdem konnte man in beiden Fällen mit dem Ausgang nicht wirklich glücklich sein.

Die von Hermann Stadler trainierte U17-Auswahl besiegte Schottland glatt und ungefährdet 2:0, dennoch wurde damit die angestrebte EM-Qualifikation verpasst. Denn Konkurrent Italien - gegen den man zuvor als "bessere Mannschaft" (so der Grundtenor) 1:2 verloren hatte - gewann zur gleichen Zeit gegen Georgien mit Müh und Not 1:0 und wurde damit Gruppenerster.

Und das rund um die "Routiniers" Veli Kavlak und Julian Baumgartlinger (1860 München) neu formierte sowie erstmals von Andreas Herzog betreute U21-Team führte in einem freundschaftlichen Vorbereitungsspiel gegen Italien zur Pause 2:0, musste sich nach taktischen und personellen Umstellung schließlich aber mit einem 2:2 begnügen. Für die U21 beginnt die EM-Qualifikation im August, bis dahin muss die Mannschaft aus Altersgründen erneut umgekrempelt werden.

Hübsche Vorstellungen der ÖFB-Nachwuchsteams waren ja in der jüngeren Vergangenheit nichts Ungewöhnliches. Noch hinreichender bekannt ist die alte Leier vom Knacks, den die Anfang 20-jährigen in ihrer Entwicklung dann bekommen und mit welchen Rezepten man dem entgegenwirken könnte. Wir wollen aber einmal genauer hinsehen, welche zukunftsträchtigen und der Allgemeinheit noch kaum geläufigen Talente dem Austroball so zur Verfügung stehen und deshalb soll hier in loser Folge der eine oder andere hoffnungsvolle Azubi kurz vorgestellt werden.

Den Anfang macht Philipp Prosenik, Sohn des ehemaligen Austria-Wien-Spielers Christian Prosenik. Der Papa kickte außerdem für Salzburg, Rapid sowie 1860 München und bestritt in den 90er-Jahren 24 Spiele fürs Nationalteam. Vom dieser Tage erst 16 gewordenen Junior heißt es schon seit einiger Zeit, dass er seinen Vater an Talent in den Schatten stellen würde.

Der bereits 1,88 große Mittelstürmer spielt mit den Rapid Amateuren in der Regionalliga Ost bzw. für die Rapid-Akademiemannschaft in der Jugendliga. Im U17-Nationalteam zählt er zu den jüngsten, kam aber trotzdem bereits zwölfmal zum Einsatz und erzielte dabei acht Tore. Obwohl aus dem Rapid-Nachwuchs zuletzt in schöner Regelmäßigkeit echte Talente wie Korkmaz, Kavlak, Drazan oder Pehlivan hervorkamen, gilt Prosenik jr. vielen als größtes Zukunftsversprechen. Im Winter haben bereits deutsche und italienische Klubs vorgefühlt, vor allem Juventus Turin zeigt sich ernsthaft interessiert.

by austrobold @ 18:03h | link | 32 comments | comment

Samstag, 28. März 2009

Gut gebürstet



Nachhilfe bei Shorty im Rave up. Ergebnis möglicherweise morgen ab 11 Uhr auf 88.6.

by austrobold @ 16:32h | link | 121 comments | comment

Freitag, 27. März 2009

Nicht schon wieder, Pauli!



Wigan-Legionär Paul Scharner hat sich von einem Friseur im Schlosshotel Velden um 100 Euro einen Irokesenschnitt in den Farben Blau-Rot-Blau verpassen lassen.

"Die Farben stehen für Wigan und Österreich, ich musste einen Kompromiss schließen", erklärte Scharner, der am Donnerstag noch zwecks Tarnung ausschließlich mit Kappe und Haube das Teamquartier verlassen hatte. (APA)

by austrobold @ 15:25h | link | 137 comments | comment

Donnerstag, 26. März 2009

Mad Cpt.

Pogatetz ist also neuer Teamkapitän und Scharner sein Stellvertreter. Damit hat Didi Constantini gleich drei, noch aus der Ära Hickersberger stammende Blödheiten (die Fälle Pogatetz, Scharner und Ivanschitz) glattgebügelt. Beide Premier-League-Kicker waren ja unter Hicke vorübergehend (Pogatetz) bzw. dauerhaft (Scharner) in Ungnade gefallen, a la longue zahlte es sich für beide aus, den Mund aufzumachen und eine eigene Meinung zu haben. Etwas, was man bei Duckmauser Ivanschitz stets vermisst hatte - und so unentschlossen (um es noch höflich zu sagen) spielte er zumeist auch. Schon Hickersberger hätte sich nach einem anderen Kapitän umsehen müssen statt diese auf Hans Krankl zurückgehende Torheit zu unterstützen und damit sowohl dem Spieler als auch dem Team einen Bärendienst zu erweisen. Brückner war dann sowieso zu wurschtig und zu wunderlich, um sich um solche Dinge kümmern zu wollen.

Constantini hat jedenfalls gut daran getan, Ivanschitz vorübergehend aus der Schusslinie zu nehmen und ihm die Degradierung in Anwesenheit zu ersparen, das muss man dem Didi lassen. Ivanschitz wird vielleicht schon im Juni (in Serbien, wo ihn keiner schimpfen wird), spätestens aber im September (Heimspiel gegen die Faröer!) ein unaufgeregtes Comeback als "einfaches Teammitglied" feiern können, da wird man ja sehen, was der Bub ohne Druck zusammenbringt.

Apropos Druck: Indirekt lastet der nun auf den zweiten bewusst nicht Einberufenen, Martin Stranzl, da Pogatetz nun dessen Part als Abwehrchef in der Innenverteidigung einnehmen und von dort nur mehr schwer zu verdrängen sein wird.

Im übrigen sollte man sich einmal ansehen, was nach der Flut an Absagen (es fehlen: Manninger, Garics, Leitgeb, Ibertsberger, Janko, Junuzovic) eigentlich noch als Teamkader übriggeblieben ist:

Tor:
Gspurnig, Macho, Schranz

Feldspieler:
Dragovic, Dober, Ortlechner, Pogatetz, Prödl, Schiemer, Ulmer, Beichler, Fuchs, Hölzl, Korkmaz, Weber, Pehlivan, Säumel, Scharner, Arnautovic, Hoffer, Okotie, Maierhofer

Und was für eine Mannschaft ließe sich daraus basteln? - Hier mal meine Wahl:

Gspurnig
Dober-Pogatetz-Prödl-Ulmer
Hölzl-Scharner-Säumel-Fuchs
Arnautovic-Hoffer

Das ist quasi die im Mittelfeld defensive Variante ohne deklarierten "Spielgestalter". Das ganze könnte man sogar noch vorsichtiger mit Arnautovic als zurückhängender Relaisstation zwischen Mittelfeld und Angriff anlegen.
Zwei Alternativen dazu: Verzicht auf einen Stürmer (Hoffer?), dafür den jungen Pehlivan als zentralen Mittelfeldkoordinator ins kalte Wasser werfen. Oder Verzicht auf einen der beiden Defensiven im Mittelfeld (Säumel), dazu ebenfalls Pehlivan und beide Stürmer wie oben - das wäre die wagemutigste Aufstellung. Aber ich schätze, Constantini wird das anders anlegen als ich und irgendwo mit was Eigenwilligem aufwarten.

by austrobold @ 16:11h | link | 21 comments | comment


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